Ethische Selbstverpflichtung

Mein Coaching-Angebot für Frauen in der Perimenopause

Ich begleite Frauen in der Perimenopause, in einer Lebensphase des Wandels, der Neuorientierung und der Selbstermächtigung. Diese Arbeit erfordert besondere Sorgfalt, fachliche Klarheit und ethische Verantwortung. Mit dieser Selbstverpflichtung lege ich transparent dar, wofür mein Coaching steht und wofür nicht.

1. Klare Abgrenzung von Coaching und Therapie

Mein Angebot ist Coaching und keine Psychotherapie. Ich stelle keine medizinischen oder psychologischen Diagnosen und behandle keine psychischen Erkrankungen.

Coaching verstehe ich als einen professionellen, dialogischen Prozess zur:

  • Reflexion von Lebens- und Arbeitskontexten

  • Stärkung von Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielräumen

  • Begleitung von Übergängen, Entscheidungs- und Veränderungsprozessen

Bei Anzeichen von behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen empfehle ich ausdrücklich, ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

2. Verantwortungsvoller Umgang mit Belastung und Vulnerabilität

Die Perimenopause kann mit emotionaler Instabilität, Erschöpfung, Verunsicherung oder Sinnfragen einhergehen. Ich begegne diesen Erfahrungen mit Respekt, Wertschätzung und einer traumasensiblen Haltung.

Ich achte darauf,

  • keine Pathologisierung vorzunehmen,

  • individuelle Grenzen zu respektieren,

  • Überforderung zu vermeiden,

  • und meine Klientinnen nicht in Abhängigkeit zu bringen.

3. Keine Heilungsversprechen

Ich gebe keine Versprechen über Heilung, Symptomfreiheit oder konkrete Ergebnisse. Coaching ist ein offener Prozess, dessen Wirkung von vielen Faktoren abhängt – insbesondere von der aktiven Mitwirkung der Klientin.

4. Fachliche Kompetenz und Weiterentwicklung

Ich arbeite auf Grundlage meiner Ausbildung als systemische Coachin sowie meiner kontinuierlichen fachlichen Weiterentwicklung. Dazu gehören:

  • regelmäßige Fortbildungen

  • fachlicher Austausch

  • Supervision und Selbstreflexion

Ich erkenne die Grenzen meiner Kompetenz an und handle entsprechend.

5. Transparenz und Selbstbestimmung

Meine Klientinnen werden zu Beginn des Coachings transparent über:

  • Zielsetzung und Rahmen des Coachings

  • Methoden und Haltung

  • mögliche Grenzen des Angebots

informiert. Entscheidungen über Inhalte, Tempo und Ziele des Coachings liegen stets bei der Klientin.

6. Kooperation und Weiterverweisung

Ich verstehe mein Coaching als Teil eines größeren Unterstützungsnetzwerks. Bei Bedarf verweise ich aktiv an:

  • Ärzt:innen

  • Psychotherapeut:innen

  • andere geeignete Fachstellen

Diese Weiterverweisung ist Ausdruck professioneller Verantwortung – nicht von Scheitern.

7. Vertraulichkeit und Datenschutz

Alle im Coaching besprochenen Inhalte unterliegen der Vertraulichkeit. Ich behandle persönliche Informationen achtsam und entsprechend geltender Datenschutzbestimmungen.

Schlussbemerkung

Diese ethische Selbstverpflichtung ist Teil meines professionellen Selbstverständnisses. Sie dient dem Schutz meiner Klientinnen ebenso wie der Qualität und Integrität meiner Arbeit.

Coaching in der Perimenopause bedeutet für mich: Raum geben, Orientierung ermöglichen und Selbstermächtigung fördern – mit Klarheit, Respekt und Verantwortung.