Über mich

Es gab einen Punkt in meinem Leben, an dem ich begonnen habe, genauer hinzuschauen.

Nicht nur auf das, was ich tue, sondern darauf, wie es mir dabei geht.

Ich habe lange in Kontexten gearbeitet, die von Struktur, Verantwortung und hoher Verlässlichkeit geprägt waren. Das hat mich geprägt und mir viel gegeben. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie leicht man in solchen Systemen den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen verlieren kann.

Immer funktionieren. Weiter machen. Durchhalten.

Bis der Körper beginnt, deutlicher zu sprechen.

Die Perimenopause als Wendepunkt

Die Perimenopause ist für mich nicht nur ein biologischer Abschnitt, sondern auch eine Zeit, in der vieles spürbarer wird.

Stress. Grenzen. Erschöpfung. Bedürfnisse.

Und oft auch Fragen wie:

  • Warum belastet mich alles schneller als früher?

  • Warum fühle ich mich nicht mehr so belastbar?

  • Und was brauche ich eigentlich wirklich?

Diese Fragen sind für viele Frauen kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis auf Veränderung.

In meiner Arbeit als systemische Coachin habe ich immer wieder gesehen, wie eng Körper, Stress und innere Haltung miteinander verbunden sind.

Und wie viele Frauen in der Lebensmitte beginnen, ihre bisherige Art zu funktionieren zu hinterfragen.

Ich selbst habe gelernt, wie wichtig es ist, diese Signale ernst zu nehmen. Nicht erst dann, wenn nichts mehr geht, sondern früher.

Das hat meine Haltung in der Arbeit tief verändert.

Was mich geprägt hat

Mein beruflicher Weg begann in der Linguistik und Kulturwissenschaft. Später habe ich viele Jahre im universitären Forschungsumfeld gearbeitet, in Netzwerken, Strukturen und komplexen organisatorischen Zusammenhängen.

Ich habe dort viel über Kommunikation, Zusammenarbeit und Belastung gelernt.

Und darüber, wie wenig Raum es manchmal für das eigene Erleben gibt.

Heute fließt diese Erfahrung in meine Arbeit ein, ebenso wie meine Ausbildung als systemische Coachin.

Was mir heute wichtig ist

In meiner Arbeit geht es mir nicht darum, Menschen „leistungsfähiger“ zu machen.

Sondern darum, sie dabei zu unterstützen, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen.

Gerade in Zeiten, in denen vieles gleichzeitig passiert:

  • körperliche Veränderungen

  • berufliche Verantwortung

  • familiäre Anforderungen

  • innere Neuorientierung

Die Perimenopause als Chance

Ich sehe die Perimenopause nicht als Problem, das gelöst werden muss.

Sondern als Übergangsphase, die Fragen stellt.

Und manchmal auch ehrlich zeigt, wo bisher zu wenig Raum für eigene Bedürfnisse war.

Das kann herausfordernd sein.

Aber auch klärend.

Mein Ansatz

In meiner Arbeit verbinde ich:

  • systemisches Coaching

  • Achtsamkeit und Körperwahrnehmung

  • alltagstaugliche Übungen zur Stressregulation

  • und eine klare, zugewandte Haltung

Mir ist wichtig, dass Veränderung nicht abstrakt bleibt.

Sondern im Alltag spürbar wird.

Ich begleite Frauen, die sich in einer Phase des Umbruchs befinden.

Frauen, die spüren:

  • dass sie erschöpfter sind als früher

  • dass sie sensibler auf Stress reagieren

  • dass sich ihre Bedürfnisse verändert haben

  • und dass sie sich selbst wieder mehr zuwenden möchten

Mich interessiert die Frage, wie Frauen in herausfordernden Lebensphasen wieder einen freundlicheren Umgang mit sich selbst finden können.

Nicht durch mehr Druck.

Sondern durch Verstehen, Entlastung und kleine, wirksame Schritte.

Ein persönlicher Gedanke

Ich glaube, dass viele Frauen sehr lange gut darin sind, für andere da zu sein.

Und dass es manchmal ein stiller, aber sehr wichtiger Moment ist, wieder zu lernen, auch für sich selbst da zu sein.

Nicht als Egoismus.

Sondern als Form von Stabilität.

Meike Sieveking - Systemisches Coaching in der Perimenopause

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